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1. Tag: Ankunft in Mexiko Stadt:
Ankunft
in einer der interessantesten Großstädte der Welt. Unser englisch- bzw.
deutschsprachiger Vertreter oder Ihr Reiseleiter empfängt Sie
persönlich am Flughafen in Mexiko Stadt. Transfer in Ihr Hotel im
Zentrum der Stadt.
2. Tag: Mexiko Stadt:
Wir
erleben und bestaunen die größte Stadt der Welt. Gewaltige Pyramiden,
verschwenderische Barockkirchen, der schneebedeckte Popocatepetl und
die schwimmenden Gärten von Xochimilco. Diese Stadt wartet auf uns und
wir tauchen hinein in die Millionenmetropole. Genießen Sie die
mexikanische Momentaufnahme. Jetzt besuchen wir das berühmte Museo
Nacional de Antropologia. Vor dem Eingang des Museums erwartet uns der
165 Tonnen schwere Monolith des Regengottes Tlaloc. Als diese Statue
aus dem Osten des Hochtals nach Mexiko-Stadt transportiert wurde,
regnete es trotz Trockenzeit in Strömen - ein Protest der Gottheit?
Lassen Sie sich von unserem Reiseleiter inspirieren und folgen Sie ihm
auf den Spuren der alten Völker. Nach dem Besuch des Museums fahren wir
in das Centro Historico. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das
bunte Treiben der Märkte und Menschen, die uns so in ihren Bann ziehen.
Glanz und Elend liegen hier dicht beieinander - die ärmere Altstadt und
schicke Einkaufsdistrikte: Spanisch, französisch, romantisch-modern.
Wandern Sie in eines der vielen Nebengässchen zu den Handwerksstätten
dieser Stadt, wo Schuhmacher ganze Straßenzüge beherrschen. Erschöpft,
aber um viele Erfahrungen und Impressionen reicher, kommen wir
schließlich in unserem Hotel an.
3. Tag: Mexiko Stadt - Teotihuacan - Mexiko Stadt:
Wir
beginnen den Tag mit der Besichtigung der Basilica de Guadalupe. An der
Plaza de las Americas stehen die alte wie die neue Basilika an dem
Heiligtum Mexikos nebeneinander. Wir gehen hinüber zu der neuen
Basilika, einem modernen ovalen Rundbau. Die Basilika kann 20.000
Gläubige beherbergen und ist der bedeutendste Wallfahrtsort
Lateinamerikas. Er ist der Jungfrau von Guadalupe geweiht, eine der
wichtigsten Schutzheiligen Mexikos. Am 12. Dezember pilgern viele
Tausend Gläubige auf Knien über den Kirchenvorplatz zur Kirche - ein
Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit. Der Umhang der Jungfrau ist in
der neuen Basilika zu besichtigen.
Nach
diesem spirituellen Höhepunkt Mexikos verlassen wir die Stadt gen
Nordosten, um uns einem anderen Bauwerk zuzuwenden. In der von Bergen
umgebenen Hochebene tauchen die Pyramiden der Sonne und des Mondes wie
natürliche Anhöhen auf. Teotihuacan wurde 1988 von der UNO in die Liste
der besonders schützenswerten Kulturgüter aufgenommen. Sie war die
erste Stadt der „Neuen Welt“. Zwischen 250 v .Chr. und 700 n. Chr.
erbaut, wohnten zur Zeit ihrer Blüte etwa 125.000 bis 250.000 Menschen
in rund 2.300 Wohnkomplexen. Teotihuacan hatte ihren religiösen,
kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt bereits zwischen 500 und 800
nach Christus. Der Einfluss der Erbauer von Teotihuacan reichte bis
nach Guatemala. Es handelte sich um eine blühende Handelsmetropole und
ein religiöses Zentrum. Aus bis heute unerfindlichen Gründen wurde die
Stadt niedergebrannt. Als die Azteken auf ihren Streifzügen um den
Texcoco-See die Siedlung entdeckten, fanden sie eine bereits seit
mehreren hundert Jahren verlassene Geisterstadt vor. Experten glauben,
dass die ursprünglichen Erbauer der Stadt vor 2.000 Jahren aus dem
Norden kamen. Ihre Kultur basierte auf der Verehrung des Regengottes.
Am Abend Rückkehr zum Hotel in Mexiko-Stadt.
4. Tag: Mexiko Stadt - Puebla - Oaxaca:
Auf
dem Weg nach Oaxaca legen wir zunächst einen Stopp in der „kolonialen
Perle“ Puebla ein. Die Architektur dieser Stadt wird insbesondere durch
die farbenprächtigen Talavera-Kacheln bestimmt, die in der ganzen
Region reizvoll Verwendung fanden und mit immer neuen Designs auch
heute noch begeistern. Viele der Häuserfassaden sind mit diesen
herrlichen Kacheln - ehemals kamen sie aus Spanien - gefliest. Die
schönsten Sehenswürdigkeiten Pueblas liegen nicht weit entfernt vom
Zocalo und sind in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Schlendern wir über
die Plaza de la Constitución. Als eine der größten und schönsten Plätze
Mexikos ist sie von vielen Arkaden umgeben. Natürlich findet man auch
hier die Kathedrale der Stadt, mit deren Bau man bereits 1575 begann.
Ein Besuch empfiehlt sich, da die Kirche sehr eindrucksvoll im Stil des
mexikanischen Barocks ausgestattet ist. Bevor wir Puebla verlassen,
sollten Sie aber noch eine Spezialität der regionalen Küche getestet
haben. Von Nonnen vor unzähligen Dekaden zum bischöflichen Besuch
kreiert, ist die dickflüssige Schokoladensauce „mole poblano“ eine
Köstlichkeit aus unzähligen Gewürzen, Kräutern und ... Schokolade. Das
Originalrezept ist bis heute ein Geheimnis.
Über die Höhen der
Sierra erreichen wir am Nachmittag die von der UNESCO zum
Weltkulturerbe erklärte Stadt Oaxaca. Hier verbringen wir die nächsten
Tage. Bei unserer Ankunft nehmen wir uns Zeit für einen kurzen
Rundgang, bevor der Tag im kolonialen Flair des Hotels ausklingt.
5. Tag: Oaxaca - Monte Alban - Oaxaca:
„Oaxaca
- die Schönste in Mexiko“. Oft hört man diesen Satz und auch wir
glauben, dass es wohl kaum eine schönere Stadt in Nordamerika gibt.
Jetzt können Sie sich selbst davon überzeugen. Vorher
besuchen wir jedoch den mächtigen Monte Alban. Sie werden an diesem
Morgen mit unter den ersten Besuchern sein. Der Morgennebel hat sich
noch nicht gelegt, und es liegt noch eine seltsam anmutende Stille über
diesem faszinierenden Ort. Kommen Sie mit in die Welt der Zapoteken und
Mixteken. Die grandios auf einem künstlich abgeflachten Hügelrücken
gelegenen Ruinen sind von einem Kranz aus Terrassen, Häusern, Tempeln
und Gräbern an den Hängen des Berges umgeben. Hier lebte einst die
einfache Bevölkerung. Der gewaltige Tempelberg war mehr als 1.000 Jahre
besiedelt, bevor er um 900 von den Zapoteken aufgegeben wurde. In
seiner Blütezeit (500-800 n. Chr.) soll das Zentrum ca. 50.000
Einwohner gezählt haben. Im 10. Jh. eroberten die Mixteken Teile des
Staates Oaxaca und den Monte Alban. Die Aufgabe Monte Albans muss man
wohl endlich in Verbindung mit dem Eindringen der Mixteken sehen, deren
Waffen die Mitglieder der örtlichen Dynastie zum Opfer gefallen sind.
Ohne ein abhängiges Hinterland war ein Zentrum wie Monte Alban nicht
mehr zu halten.
Jetzt begeben wir uns in das Zentrum
Oaxacas. Als erstes besuchen wir die prachtvolle Kirche Santo Domingo
sowie das Museo Regional de Oaxaca. Erst im Jahre 1535 kamen die
Dominikaner nach Oaxaca, und 1556 begannen sie mit dem Bau eines großen
Klosters mit der dazugehörigen Kirche. Die mächtigen Wände und
angesetzten Sporen machen den Kirchenbau trotz seiner schweren
Tonnendecke und des Kuppelaufsatzes nahezu erdbebensicher. Das Kloster
mit seinem herrlichen Treppenhaus, den Spuren von Wandfresken und den
Resten des großzügig überdachten Brunnens im Innenhof beherbergt heute
das Museum. Zu den sicherlich beeindruckendsten Funden gehören die
Goldarbeiten aus dem Grab 7 (1250-1480) von Monte Alban. Aus Halbkugeln
zusammengesetzte Perlen, Glöckchen, tropfenförmige Anhänger sowie
kleine Blüten und Knospen aus dem edlen Metall gehören zu den
einfacheren Formen. Menschen- bzw. Götterköpfe, teilweise in verlorener
Form gegossen und mit filigran aufgesetzten Details verziert, zählen zu
den Meisterwerken der mixtekischen Goldschmiedekunst. Aber nicht nur
Edelmetall wurde hoch geschätzt, sondern auch grünes Gesteinsmaterial
als Symbol des Lebens; aus Jadeit, Serpentin oder Türkis. Nachdem wir
uns lange in den Schatzkammern des Museums aufgehalten haben,
schlendern wir durch die wunderschönen und sehr romantisch angelegten
Gassen und besuchen den bunten Markt Mercado Juarez. Lassen Sie sich
bezaubern von der Farbenvielfalt dieser Stadt und ihren Menschen.
6. Tag: Oaxaca - Mitla - Oaxaca:
Der
heutige Tag führt uns zu der archäologischen Stätte von Mitla. Die
Bedeutung des „Ortes der Toten“ ist bis heute nicht geklärt und macht
deutlich, wie viel Wissen sich im Dunkel der Geschichte verliert. Die
Gebäude wurden wohl vollständig von den Zapoteken erbaut; insbesondere
die Säulengruppe mit dem Patio de las Grecas zählt zu den Höhepunkten
der vorspanischen Architektur in Mexiko. Mitla war Sitz „des großen
Sehers“ und somit für viele Jahre das religiöse Zentrum der Zapoteken.
Heute besticht die Umgebung Mitla’s mit den pittoresken Kleinmärkten,
die insbesondere Webarbeiten anbieten.
Zwischen Oaxaca und Mitla
befindet sich die beschauliche Gemeinde Santa María del Tule. Im
Zentrum der Ortschaft steht neben der kleinen Kirche ein gewaltiger
Ahuehuete-Baum, der im Laufe seiner ca. 2.000 Lebensjahre einen Umfang
von mehr als 59 m erreicht hat. Der selbstgemachte Likör der
Klosterfrauen ist sicherlich ein Geheimtipp. Im Verlauf des Nachmittags werden
wir schließlich mehrere Kunsthandwerkerdörfer besuchen. Die Menschen in
dieser Region haben hervorragende Kunsthandwerkstechniken entwickelt,
die es zu bestaunen gilt. Nicht nur die Teppiche von Teotitlán del
Valle oder die schwarz polierten Töpferarbeiten von San Bartolo
Coyotepec sind einen Stopp wert, sondern sicherlich auch die aus Holz
gearbeiteten Tierfiguren von San Martín Tilcajete - ein wahres
Feuerwerk aus Farben und Kreativität. Der Rest des Tages steht Ihnen in
Oaxaca zur freien Verfügung.
7. Tag: Oaxaca - Chiapa de Corzo:
Wir
verabschieden uns von Oaxaca und fahren in den Bundesstaat Chiapas.
Auch wenn unsere längste Tagesetappe vor uns liegt, so ist die Fahrt
doch faszinierend, so dass keine Langeweile aufkommt. Landschaftlich
gehört Chiapas zu den schönsten Bundesstaaten Mexikos. Die Sierra Madre
del Sur begrüßt uns farbenfroh. Bunte Wildblumen überraschen uns am
Wegrand mit ihrer üppigen Pracht. Langsam ändert sich das Klima und die
Umgebung wechselt ins Subtropische. Schließlich erreichen wir Chiapa de
Corzo - eine der ältesten spanischen Niederlassungen in Chiapas.
Bereits im Jahre 1528 von Diego de Mazariegos gegründet, begrüßt uns
die Stadt heute mit ihrer geruhsamen Atmosphäre sowie ihren
interessanten Kolonialbauten. Nach unserer Ankunft im Hotel lassen wir
den Tag ruhig ausklingen und spazieren in der milden Abendluft über die
Plaza. 8. Tag: Chiapa de Corzo - San Cristóbal de las Casas:
Am
heutigen Morgen starten wir zu einer Bootsfahrt durch den berühmten
Sumidero Canyon. Unsere Fahrt führt durch die tief eingeschnittene
Schlucht des Rio Grijalva. Mit seinen steilen, bis zu 1.000 m in die
Höhe ragenden Wänden werden wir an Nordische Fjorde erinnert. Hohe
Wasserfälle mit üppig überwuchernden Farnen und Moosen überraschen
durch ihre Vielfalt. Tropische Vegetation und exotische Tiere wie
Mini-Alligatoren, Tukane, Pelikane und Reiher leben im Sumidero
Nationalpark. Nach diesem eindrucksvollen Ausflug kehren wir zur
Anlegestelle zurück und fahren durch das Bergland Chiapas’ nach San
Christobal de las Casas. Auf einer Höhe von 2.783 m liegend, wartet in
San Christobal de las Casas ein angenehm kühles Klima auf uns. Auch
diese Stadt wurde im März 1528 mit dem Namen Chiapa de Espanoles
gegründet. Seit 1844 trägt sie im Gedenken an den bedeutenden Pater
Bartolome de Las Casas ihren heutigen Namen. Der Zocalo ist - wie so
oft in Mexiko - Mittelpunkt der Altstadt. Noch bis Beginn unseres
Jahrhunderts diente er als Markt und bildet heute mit seinen Bäumen den
ruhenden Pol der Innenstadt. Überragt wird er von der Kathedrale, deren
Grundstein bereits mit der Stadtgründung 1528 gelegt wurde. Westlich
der Plaza steht der Palacio Municipal mit seiner weißen Fassade, dessen
Innenräume im Januar 1994 während des Aufstandes der Zapatisten von der
Freiheitsarmee besetzt wurden. Weiter besichtigen wir das schönste
Bauwerk San Christobals, die Kirche Iglesia del Convento Santo Domingo. 9. Tag: San Cristóbal de las Casas - Palenque:
So,
nun heißt es „Auf nach Palenque“. Die wohl schönste Ruinenstadt der
Maya liegt inmitten des tropischen Urwaldes von Chiapas und wartet auf
uns mit all ihren Abenteuern und sagenhaften Erzählungen. Auf dem Weg
nach Palenque fahren wir durch den tropischen Regenwald mit seinen
Schlingpflanzen und wilden Orchideen durch die Berge nach Agua Azul.
Kleine beschauliche Dörfer säumen die Wegstrecke und die hier lebenden
Menschen bieten ihre Waren zum Verkauf an: Bunte, reich bestickte
Blusen, Kürbisse, gewürzte Maiskolben, tropische Süßfrüchte,
Kochbananen, von der Sonne getrocknete Kaffeebohnen und vieles mehr. In
Agua Azul angekommen, führt uns ein schmaler Pfad über Brücken und
Stege hinauf in eine bezaubernde Landschaft entlang der unzähligen
Wasserkaskaden. Mit etwas Glück begegnet uns der blaue Morpho-Falter,
einer der größten Schmetterlinge Mexikos. Ankunft in Palenque am Abend. 10. Tag: Palenque - Palenque:
Mit
dem Besuch von Palenque erwartet uns ein ganz besonderes Erlebnis. Am
Morgen verlassen wir die tropische Atmosphäre des Hotels und fahren
über Eichen bestandene Hügel dem undurchdringlichen Dschungel entgegen.
Je weiter wir kommen, umso geheimnisvoller wirkt die Landschaft.
Schließlich erreichen wir den dichten Urwald und die schönste
Ruinenstadt Mexikos liegt vor uns.
Um 300 v. Chr. gegründet, stand Palenque im 7. und 8.Jh. n. Chr. in seiner vollen Blüte. Alle heute noch zu sehenden Gebäude stammen
aus dieser Periode. Somit war Palenque eine der ersten Stätten der
klassischen Mayaperiode, die aus unerklärlichen Gründen aufgegeben
wurde. Bevor der legendäre, jedoch historisch beweisbare König Pacal
über Palenque regierte, war der Ort nur eine kleine unbedeutende
Kultstätte. Erst Pacal (Schutzschild) und sein Sohn und Nachfolger
Chan-Bahlum (Jaguar-Schlange) verschafften der Stadt eine herausragende
politische und wirtschaftliche Position.
Der
„Tempel der Inschriften“ beeindruckt mit mehr als 620 Hieroglyphen und
erzählt uns die Geschichte Pacals von seiner Thronbesteigung im Jahre
615 nach Christus. Fast 70 Jahre lenkte der mit 12 Jahren Gekrönte die
Geschicke Palenques. Die Entdeckung seines Grabes in einem ihm zu Ehren
errichteten Tempel war eine wahre Sensation. 1949 fand Alberto Ruz
L`Huiller heraus, dass die Wände des Tempels der Inschriften weiter in
den Boden hineinreichten als er zunächst vermutet hatte. In einer
Steinplatte waren künstlich angebrachte Löcher zu finden, mit denen man
die Platte entfernen konnte. L`Huiller stand vor einem verschütteten,
abwärts führenden Treppengang. Nach schwierigen Aufräumarbeiten wurde
1952 der 5 Tonnen schwere Steindeckel von Pacals Sarkophag gehoben.
Wunderschöne kunstvolle Dekorationen am Sarkophag erzählen von Pacals
Weg in die Unterwelt. Im Innern des Sarges befand sich das mit Jade
geschmückte Skelett Pacals. Lassen wir uns weiter verzaubern von den
Geschichten der Herrscher und ihren Bauten. Sei es der große Palast mit
seinem hohen Turm, dem Observatorium, oder dem südöstlichen Teil
inklusive der Dampfbäder, Bänke und Schlafstätten. Diese Wohnräume
waren der Elite vorbehalten und beeindrucken noch heute durch ihren
Ideenreichtum und den Luxus der vergangenen Epoche. Ebenso
beeindruckend der Sonnentempel wie der Nordtempel mit seinen
Stucküberresten und kriegerischen Szenen. Danach führen wir Sie wenige
Schritte in den Dschungel hinein und zeigen Ihnen die Grabstätte von
Pacals Frau - Ahpo-Hel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
11. Tag: Palenque - Campeche:
Entlang
der Golfküste Mexikos geht es nach Campeche. Unterwegs legen wir einen
kurzen Stopp ein und bewundern den türkis schimmernden Golf von Mexiko.
Der Spanier Hernandez de Cordoba setzte als erster Europäer im
Jahre 1517 seinen Fuß in die bereits existierende Maya-Stadt mit dem
Namen „Platz der Schlangen und Zecken“. Einige Jahre später ging hier
Hernán Cortés an Land. 1540
wurde das heutige Campeche von den Spaniern gegründet. Schnell
entwickelte sich eine blühende, aufstrebende Hafenstadt. Bis in das
Jahr 1717 wurde die Stadt immer wieder von Piraten überfallen und auf
das Schrecklichste verwüstet. Die häufigen Attacken veranlassten
schließlich die spanische Krone, Campeche als erste Stadt Nueva
Espanias mit einer wehrhaften Mauer und zahlreichen Bastionen zu
umgeben. Heute zählt diese Baluarte - wie sie von den Mexikanern
genannt wird - zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und wird auch von
uns bei einem kleinen Rundgang besucht. Innerhalb dieses Gürtels liegen
die schönsten und liebevoll restaurierten Kolonialgebäude Campeches.
Wir besichtigen die Kathedrale La Concepción und überqueren das Herz
der Stadt - den kleinen Zocalo Parque Principal. Langsam schlendern wir
durch die kleinen Gässchen und lassen uns zurückversetzen in die Zeit
der Spanischen Eroberer. 12. Tag: Campeche - Mérida:
Wir fahren weiter nach Uxmal. Hier
tauchen wir in die Geschichte der spätklassischen Maya-Epoche ein. Die
Puuc-Architektur kommt zum Tragen und präsentiert eine der schönsten
und interessantesten Ruinenanlagen der Welt. Schon Catherwood wusste um
die Bedeutung Uxmals und hat uns mit seinen Zeichnungen von 1841 viele
wertvolle Informationen hinterlassen.
Der Name Uxmal steht für „die dreimal Erbaute“. Ungefähr 600
- 950 n. Chr. entstanden, konnte die Bedeutung vieler Bauten bis heute
noch nicht vollständig entschlüsselt werden. Auch hier hat sich die
Ruinenanlage über verschiedene Bauphasen entwickelt und beeindruckte
seine Bewohner mit wunderschön verzierten Fassaden, riesigen Terrassen
und Plätzen, Säulen und Torbögen. Sicher sind sich die Forscher
allerdings, dass Chac - der Regengott der Maya - als Herrscher dieser
Siedlung verehrt wurde. Dennoch gibt es deutliche Anzeichen eines
zentralmexikanischen Einflusses. Die Mosaiktechnik, der Einsatz der
Säulenarchitektur sowie die Anwesenheit der gefiederten Schlange, die
in der Maya-Sprache Kukulkan heißt, sprechen für einen intensiven
Kontakt zu den Kulturen im Norden. Anschließend geht es weiter in die
koloniale Hauptstadt von Yucatán - Mérida. 1542
in der Nähe der Maya-Siedlung T`Ho von dem Spanier Francisco de Montejo
gegründet, ist Mérida bis zum heutigen Tag ein wirtschaftliches und
kulturelles Zentrum Yucatáns geblieben. Die architektonischen Zeugen
des wirtschaftlichen Aufschwungs, der zunächst durch die Ausbeutung der
Landbevölkerung und den Sisalexport nach Europa möglich wurde, gehören
zu den ältesten Bauwerken der Stadt. Neben der riesigen Kathedrale,
1598 fertig gestellt und die größte Yucatáns, ist der Bischofssitz, der
Palacio Municipal und die Casa de Montejo - das Wohnhaus des
Stadtgründers mit seinem figurengeschmückten Portal - zu erwähnen.
Mérida beeindruckt mit kolonialem Charme, engen Straßen und
romantischen Pferdedroschken. Überall in der Stadt ist der Einfluss
Spaniens und Frankreichs spürbar. So diente zum Beispiel die
Champs-Elysees als Vorbild für den Boulevard Paseo de Montejo. 13. Tag: Mérida - Chichen Itza - Cancún:
Am
Morgen Fahrt nach Chichen Itza mit Besichtigung der Kultstätte. Die
durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiter entwickelte
Kultur der Maya kommt in Chichen-Itza in ihrem ganzen Glanz zum
Ausdruck. Man könnte alleine in dieser Ruinenanlage mehrere Tage
verbringen. Von den vielen verschütteten und vom Urwald überwucherten
Bauwerken sind bis heute knapp 30 freigelegt und restauriert worden.
Die frühesten stammen aus der Blütezeit der Klassischen Periode um 600
n. Chr., doch die meisten Gebäude wurden von den Tolteken errichtet und
erweitert.
Vor unserem geistigen Auge zieht eine festlich
geschmückte Prozession vorbei. Bunte Bänder flattern im seichten Wind,
ein regelmäßiger Trommelschlag hallt bis hoch hinauf auf die Spitze des
Tempels. Dort oben steht der Hohepriester, um mit seiner Zeremonie zu
beginnen – für Chac Mool, den Regengott.
El
Castillo, das beeindruckendste Gebäude mit einer Höhe von 30 m, schenkt
uns einen herrlichen Blick weit über die Anlage hinaus bis zum
Horizont. Weiter geht es zum größten Ballspielplatz in Yucatán. Danach
spazieren wir im Schatten der Bäume zum Opferbrunnen und fragen uns,
wie all die Schätze aus Jade, Kupfer und Gold Jahrhunderte lang
unentdeckt in der Tiefe schlummern konnten? „El Caracol“ erinnert uns
an ein Schneckenhaus und wurde bereits 1842 von dem Forscher Frederick
Catherwood entdeckt und gezeichnet. Das Observatorium diente den Maya
unter anderem zur Beobachtung der Venus und ihrer Bahn. Sie glaubten,
dass die Venus das Reich der Unterwelt durchläuft, wenn sie abends vom
Himmel verschwindet. Dort könne sie dann vielleicht mit dem Bösen der
Unterwelt in Berührung kommen. So lebten sie in ständiger Angst, dass
eines Tages der Morgenstern nicht wieder aufgehen würde. Nach
dieser überaus faszinierenden Besichtigung fahren wir schließlich
Richtung Karibikküste und sagen „Bienvenidos“ - Herzlich Willkommen am
Ende des Regenbogens. So nannten die Maya dieses herrliche Fleckchen
Erde, eines der schönsten tropischen Paradiese ganz Amerikas. Ankunft
in Cancún um 17:00 Uhr. Optionale Übernachtung in Cancún oder Beginn
Ihres optionalen Verlängerungsaufenthaltes.
14. Tag: Cancún - Ende der Reise: Entsprechend Ihrer Reiseplanung transferieren wir Sie zum Flughafen
nach Cancún oder Sie treten Ihren individuellen Verlängerungsaufenthalt
an der Karibikküste an. Ende einer erlebnisreichen Reise.
Gern beraten
wir Sie zu Ihrem Anschlusshotel an der Karbikküste. Mögen Sie es gern
gemütlich und relaxed oder möchten Sie zum Schluß, das Nightlife der
Karibik spüren, wir finden das Passende für Sie! |
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